Machbarkeitsstudie Radschnellwege im Raum Nürnberg veröffentlicht

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Die Machbarkeitsstudie verdeutlicht die Potenziale der Trassen und zeigt eine mögliche Trassenführung sowie die notwendigen Maßnahmen, Kosten und weiteren Hinweise zu deren Umsetzung auf.

Der Bayerischee Staatsminister des Innern, für Bau und Verkehr Joachim Herrmann hat die Machbarkeitsstudie Radschnellverbindungen Nürnberg – Fürth – Erlangen – Herzogenaurach – Schwabach und umgebende Landkreise veröffentlicht.

Die wichtigsten Kriterien für die Auswahl der Korridore waren Netzbedeutung, Pendlerbeziehungen sowie die Reisedifferenz gegenüber dem Kfz-Verkehr und dem Öffentlichen Verkehr. Die Korridore haben eine durchschnittliche Länge von 15 km. 

Vier Korridore mit sehr hohem Potential:
Nürnberg – Lauf an der Pegnitz
Nürnberg – Oberasbach (nach Zirndorf; inkl. Anbindung Stein)
Nürnberg – Erlangen
Nürnberg – Fürth

Drei weitere ergänzende Korridore mit hohem Potential:
Erlangen – Herzogenaurach
Erlangen – Fürth
Nürnberg – Schwabach

Als eine Detailmaßnahme wird vorgeschlagene, die Strecke von der Werner-von-Siemens-Straße in Erlangen bis zur Tennenloher Straße in Bruck als Radschnellweg auszubauen.

Die Machbarkeitsstudie stellt einen ersten Schritt zur Entwicklung eines Radschnellverbindungsnetzes dar. Nun gilt es, die nächsten konkreten Schritte einzuleiten. Mit einer Änderung des Bayerischen Straßen- und Wegegesetzes könnte der Freistaat deutlich bessere Voraussetzungen für die Umsetzung und Unterhaltung von Radschnellverbindungen schaffen und moderne Mobilität weiter fördern.

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