Oberbürgermeister Dr. Janik tauscht sich mit dem ADFC Erlangen aus: „Geld ist an sich da.“

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Heute Mittag diskutierte der OB lange mit Vertretern des ADFC Erlangen, gemeinsam mit der Bürgermeisterin Fr. Lender-Cassens und Planungs- und Baureferent Hr. Weber.

Der ADFC beklagte die uneinheitlichen, uneingängigen und daher weitgehend wirkungslosen Fahrradstraßen in Erlangen und stieß dabei auf offene Ohren. In der Bayernstraße wird mit den laufenden Instandhaltungsarbeiten ein Pilot zur Verbesserung gestartet werden.

Weiter diskutierte die Runde die konkrete Umsetzung des innerstädtischen Radschnellwegs im Wiesengrund zur Verbindung von östlichen und westlichen Stadtteilen Erlangens, wie er unter Mitwirkung des ADFC auch schon im städtischen Verkehrsentwicklungsplan konzipiert wurde. Durch dessen Sogwirkung würden auch verbleibende und neue Autopendler auf den Regnitzbrücken entlastet - ohne auf die StUB warten zu müssen.

Ohne den Erhalt und die Verbesserung des bestehenden Radroutennetzes wäre jede neue Investition aber wirkungslos. Hier offenbart sich das Dilemma, dass für beschlossene kleine und mittlere Baumaßnahmen „an sich genug Geld da sei“ (Dr. Janik), „Baufirmen aber wegen der allgemein sehr guten Auftragslage nicht anbieten und städtische Stellenausschreibungen ohne Erfolg bleiben“ (Hr. Weber). ADFC und Stadt sind sich einig, dass die ständige, interdisziplinäre „AG Rad“ unter Vorsitz von Fr. Lender-Cassens Lösungen erarbeiten soll, z.B. durch Bündelung von Maßnahmen, soweit haushaltsrechtlich zulässig.

Weitere Themen des Gesprächs waren

- Zustand und Pläne zum Fahrrad-Parken – und -Service am Bahnhof; 

- die Hindernisse möglicher Radschnellwege nach Fürth, Herzogenaurach und Nürnberg, aufgrund derer der ADFC in Bayern ein landesweites Radgesetz fordert; 

- und die systematische Arbeit am Verkehrsentwicklungsplan.

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